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KONSEQUENZEN DER STEUERLICHEN RESIDENZ IN SPANIEN

Sie als Ausländer und Eigentümer einer Liegenschaft in Spanien, zahlen Sie Ihre Steuern als Nicht-Resident obwohl Sie rein rechtlich Resident sind? Bezahlen Sie Ihre Steuern korrekt?

Wenn Sie mehr als 183 Tage in Spanien leben, wenn Spanien der Mittelpunkt Ihres Berufes oder wirtschaftlichen Tätigkeit ist oder wenn Ihre Kinder oder Ehepartner normalerweise in Spanien leben, sind Sie rein rechtlich gesehen ein RESIDENT für steuerliche Zwecke.

Das spanische Finanzamt verfügt über die nötigen Mittel um die persönlichen Umstände der Residenz zu überprüfen. Wenn diese Umstände belegt werden, müssen Sie, unter anderem die Einkommenssteuererklärung (Impuesto español sobre la Renta de las Personas Físicas, I.R.P.F), in Spanien einreichen und all Ihre Einkünfte, Einkommen und Güter auf der ganzen Welt deklarieren. In diesem Falle müssen Sie nicht nur die Steuern des laufenden Jahres bezahlen sondern auch für die letzten 4 Jahre. Es können Steuerbescheide des laufenden Jahres und der letzten nicht verjährten 4 Jahre ausgestellt werden, wo sehr hohe Steuerbeträge zuzüglich Strafen, Zuschläge und Zinsen entstehen können. Dies kann auch zu anderen Problemen führen.

Die Residenz hat auch einen Einfluss auf Erbschaften, ins besondere seit der EU Regelung 650/2012 welche 2015 in Kraft trat und besagt, dass eine Erbschaft gemäß des Gesetzes des Landes wo der Verstorbene seinen üblichen Wohnsitz hatte, abgewickelt wird.

Das wichtigste ist vorbereitet zu sein, eine Entscheidung bezüglich der Residenz oder Nicht-Residenz in Spanien zu treffen vorheriger juristischer und steuerlicher Überprüfung Ihres Herkunftslandes und Spanien, die nötigen Abwicklungen in die Wege zu leiten und die steuerliche und juristische Situation zu organisieren und unter Kontrolle zu haben.

Viele Probleme entstehen aus der Nicht-Kenntnis der Gesetze und dies muss vermieden werden.

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